Frau Forster hat für ihre Tochter Sandra eine Party organisiert. Als das Mädchen zum Spaß in den Pool springt, taucht es nicht mehr auf. Sandra wird bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Pilotin Biggi Schwerin, Notärztin Dr. Gabriele Kollmann und Sanitäter Ralf Staller bringen das Mädchen sofort in die Klinik. Sandra hat einen schweren Herzfehler und braucht dringend ein Spenderherz. Als Gerda Strasser auf der Helicopter-Basis auftaucht, ahnen die Rettungsflieger nichts Gutes. Sie stellt sich als die Nachfolgerin von Stützpunktleiter Ebelsieder vor und gibt die autoritäre Losung für die kommenden Zeiten an: Drill und Disziplin. Paul Dorsch ist mit Sohn Marc zum Windsurfen unterwegs, als ein Unfall ihre Urlaubspläne durchkreuzt. Das Surfboard löst sich vom Dachgepäckträger und trifft Marc am Kopf. Pilot Thomas Wächter fliegt mit Dr. Michael Lüdwitz und Sanitäter Peter Berger zum Unfallort. Doch sie können dem Jungen nicht mehr helfen. Dr. Lüdwitz stellt den Hirntod fest. Das ist mehr als Dorsch verkraften kann: Seine Frau erlitt bei einer Operation einen Narkoseschaden und ist seitdem geistig behindert. Nun soll er auch noch den Sohn verlieren? Als die Frage der Organspende an ihn gestellt wird, dreht Dorsch durch und entführt kurzerhand den Krankenwagen. Biggi hat sich in den Anwalt Axel Wertheim verliebt. Doch in Gegenwart eines Akademikers überfallen sie Komplexe wegen ihrer mangelhaften Schulbildung. Sie versucht ihre Unsicherheit zu überspielen. Ihre Anpassungsversuche bewirken jedoch das Gegenteil. Wertheim war von Biggis Natürlichkeit begeistert. Jetzt wirkt sie verkrampft...
Die Folge fand ich am zweitschlimmsten. Es ist zwar hart, wenn das eigene Kind stirbt, aber durch die Organspende könnte einem weiterem Kind geholfen werden. Da kommt es auf jede Minute an und der Vater entführt sein eigenes totes Kind. Weiß nicht genau wie ich an seiner Stelle reagiert hätte, aber im Zweifelsfall hätte ich mich gegen die Organspende entschieden und nicht noch das Kind entführt.
Das der Vaters des Jungen durchdrehte, verstehe ich gut. Wenn das eigene Kind stirbt ist das schlimmer wie wenn der Partner stirbt. Hier hatte der Vater nach einem Narkosefehler eine schwerstbehinderte Frau. Für ihn war der Junge der einzige Anhalt.
medi117 hat geschrieben:Ich fand den Clown lustig!!!
Welcher Clown? Ich kann mich nicht mehr an einen Clown erinnern. Jetzt bin ich irritiert.
Vielleicht ist der Clown gemeint, der zum Beginn die Kinder aufgeheitert hat bei der Party ?
Ich hab mir die Folge heute Morgen angesehen als ich vom Nacht Dienst kam
Das Schicksal des Mannes war sehr bewegend. Er wollte das zum Beginn gar nicht realisieren was da mit dem Sohn passiert ist. Die Entführung ist in einem großen Schock Zustand passiert. Um die Spannung zu heben wurden einige Elemente wie die Baustelle und der Mähdrescher eingebaut. Der Blick von Thomas war gut eingefangen als er mit dem Heli die Straße blockierte ...
Die wenig vorhandene Begeisterung der neuen Chefin gegenüber ließ sich gut nach vollziehen. Als sie Peter sogar bei der Suche nach einer Wohnung Hilfe anbietet fragt der ob sie ihm die Miete bezahlt - guter Spruch! Schön fand ich das Auftauchen von Nicolas König und Biggi die von Ralf ein paar Hintergrundinfos bekommt - und zum Schluß gehen beide baden ( Brunnen )
Bewegend fand ich wie der Vater das Mädchen sah ( nach der Transplantation )
Ich finde es super, daß endlich mal ein Patient gezeigt wird, der sich beim Rettungsteam bedankt. Es ist ja nicht notwendig, aber eine schöne Geste.
Klasse war, daß Ralf bemerkt, daß Biggi mit Wagner so gar nichts anfangen kann und ihr versucht, zu helfen. Als sie halb nackt auf dem Bett sitz. Und Ralf dann fragt, wie er ihr Make up findet, hat er doch was ganz anderes im Blick. Aber er hat recht, ohne sieht sie besser aus.
Wie passend, daß das Herz von Mark Sandra transplantiert werden kann. Ich finde es schön, daß Gabriele sich auch noch nach dem Einsatz für das Schicksal des Kindes interessiert.